Unser Haus kommt aus dem Wald

Am Donnerstag, 21. März 2019 ist traditionell der „Tag des Waldes“. Die UN hat diesen Gedenktag vor über 50 Jahren etabliert, um auf die weltweite Waldzerstörung hinzuweisen. Heute ist dieser Tag in Europa eher ein Feiertag für den Wald – gestiegenem Umweltschutz und nachhaltiger Forstwirtschaft seien dank.

Wald ist auch für die Zimmerei Stamer ein wichtiges Thema, denn im Wald wächst der Rohstoff, mit dem das Unternehmen am liebsten Häuser baut: Holz. Darum achtet Zimmermeister Ralf Stamer auf nachhaltige Forstwirtschaft, bei der dem Wald weniger Holz entnommen wird als nachwächst. Außerdem werden größere Flächen aufgeforstet als gefällt. Zum Nachhaltigkeitsprinzip gehören heute auch ökonomische, ökologische und soziale Kriterien. Um all dies sicherzustellen, hat der Holzhandel Qualitäts- und Herkunftssiegel mit strengen Auflagen und Kontrollen eingeführt. „Bauholz in Deutschland kommt vorwiegend aus Nordeuropa und den GUS-Staaten. Ein transparenter Nachweis von behutsamer Forstwirtschaft, die die natürlichen Bestände erhält, gibt uns beim Materialeinkauf Sicherheit“, sagt Ralf Stamer.

Holz als Baumaterial ist klimafreundlich, denn es hilft uns bei der CO2-Bilanz. Ein Baum nimmt CO2 aus der Luft und bindet ihn als Kohlenstoff dauerhaft im Holz. Wird der Baum später gefällt, kann ein neuer Baum seinen Platz einnehmen und wiederum ganz natürlich CO2 aus der Luft filtern. Beim Einsatz im Hausbau ersetzt das Holz des Baumes zusätzlich andere Baustoffe wie Steine oder Beton, die erst mit großem Energieaufwand herstellt werden müssten. 

Für Ralf Stamer ist Bauen mit Holz gut für das Klima und für die Wälder. Von seinen Zimmerleuten weiß er, dass das Arbeiten mit Holz viel Freude bereitet. Und seine Kunden berichten von der besonderen, natürlichen Wohnatmosphäre. „Ein bisschen Ruhe und Entspannung des Waldes liegt immer in der Luft“, so Stamer.

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