Ein junges Paar sitzt mit einem Baby an einem Tisch und bespricht gemeinsam mit zwei Beratern Unterlagen und Finanzpläne; auf dem Tisch liegen Dokumente und Taschenrechner.
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Was kostet eigentlich ein Haus?

Ähnliche Angebote, unterschiedliche Preise? Das liegt oft daran, dass nicht klar ist, was enthalten ist. Der Preis für ein Haus enthält für uns von der Zimmerei Stamer drei Bereiche: Planungskosten, Hülle mit Fundament und Innenausbau. Erst wenn das klar ist, lassen sich Angebote wirklich vergleichen. Unser Tipp: Im Innenausbau hast du viel Spielraum – hier entscheidest du über Ausstattung und Budget.

Was kostet ein Haus? Wer sich schon einmal mit dieser Frage beschäftigt hat, weiß, wie schwer eine Antwort ist. Denn jeder Anbieter legt selbst fest, was in seinem Preis inklusiv ist und was nicht. Wenn man Angebote vergleicht, sehen diese auf den ersten Blick vielleicht sehr ähnlich aus: gleiche Wohnfläche, vergleichbare Grundrisse, ähnliche Bauweise. Und doch unterscheiden sich die Preise deutlich. Der eine wirkt überraschend günstig, der andere deutlich höher. Die Frage liegt sofort in der Luft: Woran liegt das eigentlich? Und vor allem – wie lassen sich diese Angebote wirklich vergleichen?

Begriffe oft nicht eindeutig

Genau hier beginnt für viele Bauherren die eigentliche Herausforderung. Denn was in einem Hauspreis enthalten ist, ist nicht einheitlich festgelegt. Ein erster Stolperstein sind die Begriffe, die klar klingen, aber nicht definiert sind: „Schlüsselfertig“, „bezugsfertig“ oder „Ausbauhaus“ zeichnen ein klares Bild, aber sie können unterschiedlich gefüllt werden. In dem einen schlüsselfertigen Angebot ist die Küche bereits einkalkuliert, im nächsten taucht diese Position erst später als Zusatz auf.

Besonders häufig sorgt der Hinweis „Preis ab Oberkante Kellerdecke“ für Missverständnisse. Gemeint ist: Der Preis beginnt erst dort, wo das eigentliche Haus startet. Alles darunter – also Erdarbeiten, Fundament oder Bodenplatte – kommt zusätzlich. Und auch im Inneren ist vieles offen. Böden, Putz, Sanitär, Elektro oder Türen können enthalten sein – oder eben nicht. Der Satz sagt nur, wo der Preis anfängt. Nicht, was am Ende alles dazugehört.

Die drei Bereiche eines Hauspreises

Um all das besser einzuordnen, hilft ein Blick auf die Struktur der Baukosten. Die Kosten setzen sich aus mehreren Bereichen zusammen, die in Angeboten unterschiedlich vollständig enthalten sind. Wir von der Zimmerei Stamer erklären unseren Kunden deshalb früh, wie diese Struktur aussieht.

Für jedes Projekt fallen zunächst Planungskosten an. Wir beraten unsere Kunden vom ersten Entwurf bis zum Bauantrag. Die Kosten dafür sind transparent ausgewiesen.

Der zweite Bereich umfasst die Haushülle. Dazu gehören Bodenplatte oder Keller, die tragende Konstruktion, Dach, Fassade, Fenster und Außentüren sowie die grundlegende Leitungsführung. Hier entsteht das eigentliche Gebäude – dicht, gedämmt und stabil. Genau dafür stehen wir von der Zimmerei Stamer. Das ist unser Handwerk.

Der dritte Bereich ist der Innenausbau. Erst hier wird aus dem Gebäude ein Zuhause. Heizung, Estrich, Innenputz, Elektro- und Sanitärinstallation, Böden, Fliesen, Treppen, Türen, Küche und Bäder gehören dazu. Dieser Teil wird oft unterschätzt. Denn hier liegt nicht nur ein großer Kostenblock, sondern auch ein großer Gestaltungsspielraum.

Wer dann noch Genehmigungskosten und den Preis für Außenanlagen (Pflasterarbeiten, Garten) ergänzt, hat einen guten Überblick über die Gesamtbelastung. Aber diese Positionen sind nur selten Teil eines Hausangebots.

Nur wer diese Aufteilung der Kostenblöcke kennt, kann Angebote richtig einordnen und sicher sein, dass tatsächlich Gleiches mit Gleichem verglichen wird.

Gestaltungsspielräume bei Bemusterung und Eigenleistung

An dieser Stelle zeigt sich auch, wo Bauherren selbst Einfluss auf den Preis nehmen können. Die Hülle ist weitgehend festgelegt. Hier geht es um Konstruktion, Qualität und technische Anforderungen. Der Innenausbau dagegen bietet Spielraum. Hier entscheiden Bauherren, welche Materialien sie wählen, welche Ausstattung sie wünschen und welche Arbeiten sie selbst übernehmen möchten.

Gerade in der frühen Phase arbeiten viele Angebote mit Preisklassen. Deshalb lohnt es sich, genau hinzuschauen: Welche Qualitäten sind angesetzt? Welche Flächen sind berücksichtigt? Und was kommt möglicherweise später noch hinzu?
Eigenleistungen können den Innenausbau deutlich beeinflussen – allerdings nur dort, wo sie sinnvoll sind. Während Elektro- und Sanitärarbeiten Fachbetrieben vorbehalten sind, lassen sich Malerarbeiten, einfache Bodenbeläge oder Außenanlagen oft selbst umsetzen.

All das sind Gestaltungsspielräume, wenn die Gesamtkosten gesenkt werden sollen. Im ersten Schritt ist aber wichtig zu verstehen, welche Leistungen in welchem Umfang vom Baupartner angeboten werden.

Wenn Sie Fragen zu einem Angebot haben oder ein Angebot für Ihre Pläne haben möchten, sprechen Sie uns gern an.

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