Fast jedes vierte Wohnhaus entsteht aus Holz
Was wir von der Zimmerei Stamer täglich auf unseren Baustellen sehen, belegt nun auch die Statistik: 24,4 Prozent der Wohngebäude, die 2025 in Deutschland genehmigt wurden, bestehen überwiegend aus Holz. Das ist der höchste Wert, den der Lagebericht Holzbau je ausgewiesen hat.
Den Zuwachs tragen vor allem die Eigenheime. Die Quote steigt Jahr für Jahr – 2021 lag sie noch bei 21,2 Prozent. Auch bei Hallen und Betriebsgebäuden ist der Holzbau mit 24,9 Prozent auf hohem Niveau. Der Lagebericht Holzbau wird jedes Jahr vom Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes herausgegeben.
Hohe Energiestandards kosten im Holzbau kaum mehr
Der Lagebericht benennt eine Entwicklung, die viele Bauherren umtreibt: Energiespar-Ziele werden gesenkt, weil hohe Anforderungen und hohe Kosten befürchtet werden. Im Holzbau ist diese Sorge meist unbegründet. Das sagt der Bericht – und das erleben wir bei jedem unserer Projekte.
Dafür gibt es zwei Gründe. Die Dämmung liegt zwischen den tragenden Hölzern, also in der Wand selbst und nicht davor. Und die luftdichte Ebene entsteht in der Halle: trocken, millimetergenau und in Ruhe. Ein hoher Energiestandard ist deshalb keine teure Zugabe. Er ergibt sich aus der Bauweise.
Wo Bauprojekte wirklich stocken
Was den meisten Bauherren Probleme macht, sind laut Lagebericht Holzbau langwierige Genehmigungsverfahren und eine lückenhafte Planung der Auftraggeber. Angeführt werden Bearbeitungszeiten bis zu einem Jahr, Pläne gehen zurück, Nachweise fehlen – das alles führt dazu, dass der Zeitplan rutscht.
Vieles davon lässt sich früh entschärfen. Darum beginnt unsere Arbeit bei Beratung und Planung – nicht erst auf der Baustelle. Wer mit mit der Zimmerei Stamer baut, spricht vom ersten Moment an mit den Praktikern, die später auch das Haus bauen.
Der Zimmerer aus der Nachbarschaft
Das Zimmererhandwerk ist bodenständig geblieben und über das ganze Land verteilt. Gut 5.000 Betriebe sind im Hausbau aktiv. Ein Zimmerer findet sich fast überall in der Nähe. Für Bauherren zahlt sich das aus. Kurze Wege heißt: wenig Fahrtzeit, keine Übernachtungskosten.
Nach dem Einzug zahlt sich Nähe noch mehr aus. Ein Haus wird viele Jahrzehnte bewohnt, und Fragen kommen oft erst später auf, wenn ein Dachfenster dazukommen oder eine Wand weichen soll. Bei uns können sich Bauherren darauf verlassen: Wir kennen die Häuser, die wir gebaut haben – auch noch nach vielen Jahren.
Flexibel bei Sanierung und Modernisierung
Handwerk ist flexibel und das wird gerade bei Sanierungen und Modernisierungen geschätzt. Der Lagebericht Holzbau betont die große Leistungsfähigkeit der Zimmereien bei Bestandsmaßnahmen. Beim Umbau spielt Holz seine Stärken aus. Es ist tragfähig und leicht zugleich. Aufstockungen bringen zusätzlichen Wohnraum, ohne die bestehenden Geschosse zu verändern. Vorgefertigte Elemente verkürzen die Bauzeit, die Familie kann im Haus bleiben. Stichwort Energetische Sanierung: Eine gedämmte Holzfassade vor der alten Wand spart Heizkosten, ohne den Grundriss anzutasten. Und wo eine Wand weichen soll, sieht der erfahrene Zimmerer schnell, was die Konstruktion hergibt.
Neubau, Anbau, Aufstockung, Sanierung – wir arbeiten für Ihr Zuhause mit unserem nachwachsenden Rohstoff Holz. Wenn Sie an Ihrem Zuhause etwas ändern oder es neu bauen möchten, sprechen Sie uns gern an – am besten früh, damit wir Ihnen alle Möglichkeiten zeigen können.
